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Baba:

"Das Leben des Menschen ist von sich aus traurig und schwer genug. Es fängt damit an, dass ihr weinend, schreiend und strampelnd auf die Welt kommt. Danach gehen die Schwierigkeiten weiter. Ihr müsst euch mehr oder weniger mühsam durchs Leben strampeln. Versucht deshalb, das Leben nicht zu ernst zu nehmen. Nehmt es leicht und seid fröhlich. Es ist nicht nötig, ernst zu sein, um in die Luft zu springen und Fliegen zu fangen. Das ist eine bildhafte Darstellung für unser Leben und soll aussagen: nehmt das Leben leicht, ihr könnt dabei spielerisch, jovial, vergnügt und fröhlich sein.

Der Mensch ist immer auf der Suche nach Glück. Er will Schönes sehen, Angenehmes hören, Gutes essen und in Freude spielen. Er wünscht sich gute Freunde und eine gute Zukunft, weil er glücklich sein will. So ist das menschliche Streben immer auf ein Leben im Glück ausgerichtet. Das Glück und Gott sind ein und dasselbe. Das Glück wartet immer unsichtbar darauf, euch zu helfen; doch ihr müsst bereit sein, es in Empfang zu nehmen. Gott ist bereit euch den Himmel zu schenken – ihr müsst ihn nur in Empfang nehmen.

Alles Glück, alle Freude dieser Welt kommt und geht, sie ist nicht von Dauer. Ihr könnt es jeden Tag an euch selbst erfahren. Auch das Glück, das ihr in zwischenmenschlichen Beziehungen findet, ist nur kurzfristig- demzufolge nur vorübergehend und nicht dauerhaft. Doch es gibt ein Glück jenseits dieser Welt, das immerwährend, unvergänglich ist. Das Süßeste ist die nie endende göttliche Glückseligkeit.

Gott ist höchste Glückseligkeit und Freude. Deshalb lehre ich euch immer wieder: Seid glücklich, macht andere glücklich, und erreicht mich glücklich. Seid glücklich! Das bedeutet, macht euch keine Sorgen! Ich bin ständig für euch da. Durch meinen Segen wird euch zur richtigen Zeit alles nötige zuteil. Gott weiß, wann Er euch etwas zu geben hat. Der Mensch hat allen Grund, Ihm immer nur dankbar zu sein! Denn was ihm auch begegnet, was immer er besitzt, hat er von Gott bekommen. Gott gibt Ihm die Luft zum Atmen. Er lässt seine Nahrung wachsen, Er schickt Ihm Mitmenschen, die er für seine Entwicklung braucht und auch alle anderen Bedingungen, die er benötigt. Zufriedenheit und Bescheidenheit führen dazu, dass Gott Seine Gnade und Seinen Segen über den Menschen ausgießt und dass dieser Gott schließlich erreicht. Seid also zufrieden und dankbar. Genießt das kurzlebige momentane Glück und versucht, nach dem ewigen Glück zu streben.

Ich sage nicht: Verzichte und leide für Gott, so wie es die alten Propheten und Inkarnationen gelehrt haben. Ich empfehle euch sogar. Lebt glücklich, voller Freude und genießt euer Leben! Die einzige Bedingung ist: vergesst dabei Gott nicht.

Ob ihr nun an Gott glaubt oder nicht – Gott existiert. Gott ist eine Tatsache. Gott kommt auf diese Erde um seine selbstgewählte Mission zu erfüllen. Einige werden ihn erkennen, andere wiederum nicht. Gott stört es nicht, ob die Menschen ihn erkennen oder nicht. Ob ihr eins mit Ihm werden wollt oder nicht – Gott berührt das nicht. Gott zieht keinen Gewinn daraus. Für Ihn ist alles dasselbe. Gewinn oder Verlust erzielt ausschließlich ihr.

Solange ihr nicht das göttliche Bewusstsein erreicht habt, erscheint euch das Spiel des Lebens als Wirklichkeit. Ist das göttliche Bewusstsein erreicht, seht ihr, dass alles nur eine Aufführung ist, so wie im Theater, nichts geschieht wirklich.

Es gibt kein dauerhaftes Glück auf der Erde. Alles ist bedingt und vergänglich. Deshalb ist es klug, allein nach der Verschmelzung mit Gott zu streben.

Du kamst nackt und bloß und mit leeren Händen auf diese Erde. Und nackt und bloß, mit leeren Händen verlässt du sie wieder. Dein Haus, dein Vermögen, deine Anverwandten, alles bleibt zurück. Die einzigen Güter, die du mitnehmen kannst, sind die geistigen Güter.

Das sind all die guten Dinge, die du ganz selbstlos für andere getan hast wie zum Beispiel die Hilfe, die du den Bedürftigen gegeben und die guten Handlungen, die du für Gott und in seinem Namen vollbracht hast. Da Gott allgegenwärtig, alles durchdringend ist, erreicht der Dienst, der andern erwiesen wird, den Höchsten. Lernt deshalb freundlich, opferbreit und hilfsbereit zu anderen zu sein! Lernt zu geben und zu teilen! Der göttliche Segen kommt, wenn wir andere glücklich machen.

Verdienen wir mit unserer Arbeit Geld, sollten wir einen Teil davon für einen guten Zweck hergeben. Selbst wenn es nur fünf Euro sind, die wir in der Tasche haben, können wir fünfzig Cent jemandem schenken, der sie gut gebrauchen kann. Das Teilen gilt nicht nur für materielle Güter. Wir müssen im Leben großzügig sein. Feizügig sein, frei sein und Befreiung gehören sehr eng zusammen. Dient den Menschen oder dient Gott, dann bekommt das Leben einen wahren Sinn.

Die meisten Menschen denken nur über folgende Dinge nach: Wie kann ich am besten leben? Wie ernähre ich mich am besten? Was trinke ich am besten? Wie schlafe ich am besten? Wie kann ich am besten Geld verdienen? Wie kann ich mich am besten vergnügen? Wie bekomme ich den besten Sex? Was ist der beste Film, den ich mir anschauen kann? Wie finde ich den besten Partner? …

Nur über folgende zwei Dinge denken sie kaum oder gar nicht nach:

Wie diene ich Gott und den Menschen am besten? Wie denke ich am besten an Gott?

Wer über diese beiden Fragen reflektiert, dessen Leben wird zum besten Leben und er empfängt den besten Gottessegen.

Gott ist im Inneren eines jeden gegenwärtig. Wenn ihr wüsstet, wer ihr wirklich seid, würdet ihr euch und anderen niemals ein Leid zufügen."